Prof. Dr. Christoph Degenhart
Prof. Dr. Christoph Degenhart
Direktor des Instituts für Rundfunkrecht der Universität Leipzig

Prof. Dr. Christoph Degenhart stammt aus München und studierte Rechtswissenschaften in München und Lausanne; Staatsexamina, Promotion und Habilitation legte er in München ab. 1981 folgte er einem Ruf nach Münster, 1992 erfolgte die Berufung auf die Gründungsprofessur für Staats- und Verwaltungsrecht sowie jetzt auch Medienrecht an der Juristenfakultät der Universität Leipzig. Prof. Dr. Degenhart ist Direktor des Instituts für Rundfunkrecht und Mitglied des Instituts für Umweltrecht- und Planungsrecht. Er war von 1998 – 2010 sachverständiges Mitglied des Medienrats der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM). Prof. Dr. Degenhart wurde 2010 durch den Sächsischen Landtag zum Richter am Sächsischen Verfassungsgerichtshof gewählt, dem er bis dahin als stellvertretendes Mitglied angehört hatte.

Von Prof. Dr. Degenhart liegen zahlreiche Veröffentlichungen vor, so u.a. das Lehrbuch Staatsrecht I – Staatsorganisationsrecht mit Bezügen zum Europarecht in 30. Auflage 2014 (auch als ebook). Prof. Dr. Degenhart ist als Autor beteiligt am Großkommentar zum Bonner Grundgesetz (Bonner Kommentar), dort mit Art. 5 GG (Viertbearbeitung 2004/2005/2006) u.a. sowie an dem von Sachs herausgegebenen Kommentar des Beck-Verlags, in 7. Auflage 2014, dort mit Art. 70-74 GG und mit Art. 101-104, 125a, b GG, sowie am Handbuch des Staatsrechts und am Handbuch der Grundrechte in Deutschland und Europa. Er ist weiterhin Mitherausgeber eines Handbuches des Staats- und Verwaltungsrechts des Freistaats Sachsen und Herausgeber eines Kommentars zur Sächsischen Bauordnung sowie Verfasser von über 300 Monographien und Aufsätzen aus allen Teilbereichen des öffentlichen Rechts mit Schwerpunkten im Medienrecht, in Teilbereichen des Umweltrechts, u.a. des Atomrechts; zu seiner wissenschaftlichen Tätigkeit zählt ferner die Mitwirkung als Verfahrensbevollmächtigter in Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht, dem Europäischen Gerichtshof, den Verfassungsgerichten verschiedener Länder und dem Bundesverwaltungsgericht.